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| Kraft-Wärme-Kopplung |
Die Heizung, die auch Strom erzeugtMit Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) lassen sich Strom und Wärme gleichzeitig gewinnen. KWK nutzt die Energie quasi doppelt aus. Anders die Stromerzeugung in zentralen Kraftwerken. Die gigantischen dampfenden Kühltürme sind das Symbol für Energieverschwendung schlechthin. So wird die Atmosphäre unnötig mit klimaschädlichem CO2-Abgasen belastet. KWK ist also eine effizientere und umweltfreundlichere Alternative zur herkömmlichen Energieerzeugung. (Nutzen)² statt CO2 Wo unser Strom herkommt, wissen die Meisten, wie er erzeugt wird, die Wenigsten. Stellen Sie sich folgendes Bild vor:Jemand beißt einmal in einen Apfel und wirft ihn dann weg - was für eine Verschwendung! Nicht anders verhält es sich bei herkömmlichen Kraftwerken. Bei der Stromerzeugung werden mehr als zwei Drittel der wertvollen eingesetzten Energie "weggeworfen". Bei der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) wird der Apfel stattdessen bis auf einen kleinen Rest aufgegessen. KWK-Anlagen nutzen die Energie fast vollständig aus. KWK-Anlagen ermöglichen dezentrale Stromerzeugung überall dort, wo Wärme gebraucht wird. Dafür wird modernste Technik auf Basis von Motoren oder Turbinen eingesetzt. Die Größe einer KWK-Anlage richtet sich nach dem jeweiligen Einsatzfall: Sie variiert von großen Heizkraftwerken für Fernwärme und Industrie über mittlere Blockheizkraftwerke für Schwimmbäder und Krankenhäuser bis zu Mikro-KWK-Anlagen, die als "stromerzeugende Heizungen" in Privathäusern installiert werden. Als Primärenergie für die Kraft-Wärme-Kopplung kann jeder Brennstoff eingesetzt werden. Hierfür werden verschiedene Techniken eingesetzt:
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